IV. STATION

Hannelore spricht von den

Glückskrämern.

 

STATION III
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Und Hannelore sprach:
Wir haben uns alle an nämlichem Tische krank gegessen und haben Leibgrimmen.
Seht: Die Schöpfung hat sich breit gemacht! Da ist nichts leer; alles ist voll des Gewimmels. Hier sind die Buden der Glückskrämer, auf deren Schanktischen Frau Fortuna ihre blanken Thaler nur zögernd auszahlt. Es sind die Zwingburgen des Hedonismus in deren dunklen Kasematten wir täglich unsere ruhelosen Schritte verdutzendfachen. Und die Verheissungen ihrer Burgherren sind nichts als Ohrenbläsereien.
Wir wollen nicht ein einem Joch des immer mehr und immer spaßiger gebeugt daherkommen in diesem in Wahrheit freudentblößten Elendspfuhl; schrill gewandet von einem sogenannten Ereignis zum nächsten eilen. Das Erlebnis zu suchen und doch selbst nie zu leben!
Wir, wir wollen lieber das Kind sein, das mit einem NEIN den süßen Lutscher von sich schleudert, statt uns müde entkleiden zu lassen, um in das ausgelegene Bett des raubkapitalistischen Warenfetischismus gebracht zu werden!"
Amen.
 

Reeperbahn
   
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