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Die Ereignisse hier liegen auch schon wieder etwas länger zurück.
Dabei häufen sich in der letzten Zeit die Akte der Ausgrenzung, der Repression und des
von Seiten der Kapitalfraktion gegen Erwerbstätige und Erwerbslose geführten
Klassenkampfes.
Und es gab vor, allem im Jahr 2002, auch eine große Anzahl von teilweise mächtigen
Aktionen gegen diese Politik. Ereignisse wie die Rämung der Bambule am 04.11.2002,
die fast täglichen Demonstrationen in den folgenden Monaten und die sowohl absurden als
auch besonders agressiv-gewalttätigen, und dennoch lange Zeit vergeblichen Versuche der Polizei,
jeden Widerstand im Keim zu ersticken.
Die öffentliche Militärzeremonie "Gelöbnis" der Bundeswehr auf
dem Rathausmarkt, bei der sich der dt. Kriegsminister nicht entblödete, folgenden
Satz in der Öffentlichkeit von sich zu geben: "Wenn Tucholsky heute leben würde, würde er die
Auslandseinsätze der Bundeswehr für richtig halten." (Struck im Hamburger Abendblatt
vom 17.06.2003, S.1). Und dergleichen noch viel mehr. So soll aktuell (Anfang Dezember 2003) die
Drogenhilfeeinrichtung "Fixstern" aus dem Schanzenviertel vertrieben werden, wogegen sich ein
breites Bündnis seit dem 24.11.2003 mit einer Besetzung zur Wehr setzt.
Wo kommt das viele Geld für die Sicherheit her? Zum Beispiel durch Kürzungen bei AIDS-Projekten.
Für ihre "Sicherheit" gehen Saubermänner und Biederfrauen über Leichen:
Am 12.12.2001 starb ein 19jähriger an den Folgen einer polizeilich-medizinischen Zwangsmaßnahme.
Er wurde gegen seinen Widerstand von 4 Polizeibeamten "fixiert", eine Ärztin führte ihm über eine Nasensonde ein Brechmittel ein. Wenige Minuten später verstarb er an Herzversagen.
Am 23. September 2001 wurde in Hamburg die Bürgerschaft neu gewählt. Nach einem Wahlkampf, der zum größten Teil auf der Klaviatur der Ängste und der niederen Instinkte des Kleinbürgers gespielt wurde, gelang es Schill, der dies am geschicktesten beherrscht, auf Anhieb knapp 20% der Stimmen an sich zu ziehen.
Zum letztjährigen CSD am 9. Juni 2001 beteiligte sich ein politisches Bündnis, das sich unter dem Namen "Abnormals Anonymous"
zusammengeschlossen hatte, mit dem Motto "Normkontrolle". Von einer solchen wurde es dann auch heimgesucht.
Am 7. Juni d. J. 2001 konnte die baustelle die Lehre Unserer Lieben Frau Hannelore Helwin-Kleinholtz in den Hafen tragen. Dabei wurden Stationen ihres aufrührerischen Wirkens memoriert, uns allen zur Anregung.
In der Nacht vom 24. zum 25. Februar des Jahres 2001 war es mal wieder soweit: Zwei Homoläden wurden von einer Polizei-Razzia heimgesucht.
Zu den bei solchen Szenen üblichen Personalienfeststellungen, die an Geschichten aus der alten Zeit erinnern, wurden - ganz im Sinne des
kriminalwissenschaftlichen Fortschritts - auch Speichelproben eingesammelt.
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